Die Loge
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Kurze Geschichte der Loge
 
10. Mai 1924

Gründung der Loge
"Deutsche Wacht im Süden"
Mat. 315 der Großen National Mutterloge
"Zu den Drei Weltkugeln" durch Brüder der humanitär ausgerichteten Loge "Constantia vom Fels zum Meer" und der christlich- nationalen Loge "Empor zum Licht".  Zum ersten Stuhlmeister der Loge wurde der Schriftsteller Dr. Johannes Heldwein gewählt, zum ersten Schriftführer Reinhold Dantes, Direktor des Münchner Schauspielhauses.
 
20. Juli 1935
Nach der staatlich erzwungenen Auflösung der Großen National Mutterloge "Zu den Drei Weltkugeln" kommt die Loge dem Beschluss ihrer Großloge nach und löst sich ebenfalls auf.
 
1935 -1945

Ab 1935 und während der Kriegsjahre organisierten Brüder Zusammenkünfte im verborgenen.
 
1945 - 1946

Nach dem zweiten Weltkrieg fanden sich Münchener Brüder wieder zusammen - ausgebombt, heimatlos und verarmt.
Im Oktober 1945 genehmigte die Militärregierung eine "Freimaurerische Vereinigung", allerdings unter der Auflage, keine Tempelarbeiten durchzuführen.
 
Am 1. September 1946 traf sich eine Anzahl Brüder der "Freimaurerischen Vereinigung",
die vor allem der früheren Loge "Deutsche Wacht im Süden" angehört hatten, sowie Brüder weiterer Münchner Logen und beschlossen, die „Deutsche Wacht im Süden" wieder zu errichten.
Diese Aufgabe wurde dem späteren ersten Stuhlmeister der wiedererweckten Loge, Franz-Camillo Munck, übertragen. Dank
seiner guten Verbindungen und der Unterstützung durch Brüder, die "politisch untadelig" waren (eine Voraussetzung zur Erlangung der Lizenz), gelang ihm dies im darauf folgenden Jahr.

 
15. Mai 1947

Der Antrag an die amerikanische Militärregierung wurde über den Münchner Stadtrat und Oberbürgermeister
Karl Scharnagl gestellt. Zwei Stunden vor Beginn des Stiftungsfestes überbrachte ein Bote die Lizenz zur Wiederaufnahme der Arbeit. Die "Deutsche Wacht im Süden" war somit die erste (der neun Logen, die 1924 bis 1935 in München gearbeitet hatten), die nach dem Krieg wieder arbeiten konnte.

1948

Anschluss an die humanitäre Bayreuther Großloge "Zur Sonne'', der ersten Nachkriegs-Großloge in Deutschland, die 1949 in die Großloge der "Alten Freien und Angenommenen Maurer" aufging.
Nach einer Intervention der Militärregierung wurde im selben Jahr der Logenname geändert zu
"Lessing zum flammenden Stern"
. Mit der Wahl des Freimaurers und wichtigsten deutschen Dichters der Aufklärung, Gotthold Ephraim Lessing, als Teil des Logennamens (der "flammende
Stern" hat eine Bedeutung als freimaurerisches Symbol) haben sich Brüder der Loge für eine humanitäre Ausrichtung ihrer geistigen
die Arbeit
entschieden.
 
 
19. Juni 1949

Gründung der humanitären Großloge der "Alten Freien und angenommenen Maurer" (A.F.u.A.M.) in der Frankfurter Paulskirche. Die Loge "Lessing zum flammenden Stern" dabei mit der Nummer 700 in die Matrikel der neuen Großloge eingetragen.
 
Die Loge hat seit Jahren konstant etwa 80 Mitglieder. Die Brüder sind zwischen dreißig neunzig Jahre alt.
 
Mitwirkung der Loge "Lessing zum flammenden Stern" bei der Gründung
wurde
und über
anderer
Logen
 
Die Loge "Lessing zum flammenden Stern" beteiligte sich an der Gründung mehrere Logen oder war Impulsgeber, wie beispielsweise bei der Einsetzung der Großloge von Bulgarien.
 
"Rose im Alpenland"
, Garmisch-Partenkirchen (1949)
"Empor"
(später "Empor zu Mozarts Licht"), München (1959)
"Acacia"
, München (1964)
"Zur königlichen Kunst"
, München (1979)
"Rauher Stein"
, Starnberg (1980)
"Zora"
("Morgenröte") Sofia, Bulgarien (1992)
    
"Lessing zum Sonnenaufgang"
Sofia, Bulgarien (2009)
"Iwan Woinoff"
Sofia, Bulgarien (2013)

Großloge A.F.u.A.M. von Bulgarien
(1997)
 
 
 
 
Quellen:

- "60 Jahre Arbeit am Rauhen Stein",
   Jubiläumsschrift der Freimaurerloge "Lessing zum flammenden Stern" zum 60. Stiftungsfest, 1984.
- "75 Jahre Brücken bauen",
  Festschrift zum 75. Stiftungsfest der Freimaurerloge "Lessing zum flammenden Stern". 1999.
- "Freimaurer in München", imma Marketing GmbH Verlag, 2003.
- lessing "laut denken mit einem freunde"
  Festschrift zum 90. Stiftungsfest der Freimaurerloge "Lessing zum flammenden Stern". 2014.
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