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Engagement für den Schutz bulgarischer Roma-Mädchen vor sexueller Gewalt, Frauenhandel, Zwangsprostitution und Zwangsheiraten.
 
Ziel:
 
Das Präventionsprojekt "Florika" soll es 9 - 16 jährigen Mädchen der Roma-Bevölkerung in und um Burgas (Bulgarien) ermöglichen, dem Teufelskreis von Unwissenheit, Armut., Zwangsprostitution und Menschenhandel zu entfliehen, indem ihnen eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht und ihre finanzielle Unabhängigkeit gefördert wird.
 
"Florika" ist ein im Jahr 2008 ins Leben gerufenes gemeinsames Projekt der Roma Union in Burgas und der
Fachberatungsstelle JADWIGA (München), einem Projekt der ökumenischen gGmbH „Stop dem Frauenhandel".  Seit dem 1. Mai 2010 wird dieses Vorhaben auch von der Förderorganisation „Aktion-Mensch e.V. unterstützt.
 
Die Roma Bevölkerung in der Region Burgas gehört der niedrigsten Kaste der Roma an und zählt zu den sozial am meisten benachteiligten Roma Gruppen. Ein Mädchen, das in der etwa 25.000
Menschen zählenden ethnisch-kulturellen Bevölkerungsgruppe der Roma in der Umgebung von Burgas aufwächst, wird in der Regel vor dem
vierzehnten Lebensjahr verheiratet, muss ihre Familien durch Prostitution unterstützen und wird ein leichtes Opfer von Menschenhändlern. Sie erfährt familiäre Gewalt und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie unter Entwicklungsdefiziten leidet. Von Seite des Staates gibt es keinerlei gezielte Betreuungsprogramme.
Was wird getan?
 
Das Projekt „Florika" klärt die Familien über die Notwendigkeit von Schul-und Berufsausbildung ihrer Töchter auf, zeigt ihnen Perspektiven jenseits ihres Ghettos durch Ausflüge, gleicht Defizite der Mädchen in Schule und Berufsausbildung aus, stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihr Auftreten und verhilft ihnen zu einem Ausbildungsplatz.
 
Durch Aufklärungsarbeit, Beratung, pädagogischer Förderung und dem Aufbau von Selbsthilfegruppen sollen zunächst bis zu siebzig Mädchen und ihre Familien betreut werden. Sie sollen in ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung unterstützt werden, um ihnen eine eigenständige persönliche Entwick‧lung und die Integration in die bulgarische Gesellschaft zu ermöglichen. Ein mobiles Klassenzimmer (Kleinbus mit Lehrmittelausstellung) ermöglicht es, die pädagogische Förderung in die Roma-Viertel hineinzutragen.
Was wird gebraucht?
Nachdem die Finanzierung von Betreuerinnen derzeit gesichert ist, bereiten die notwendigen Räumlichkeiten große Serge. Das derzeit benützte Haus ist in einem desolaten Zustand und nicht renovierbar; es muss eine Alternative bereitgestellt (und finanziert) werden. Außerdem wird dringend eine Kindertagesstätte benötigt. Die Kinder von drei bis sechs Jahren sollen dort die bulgarische Sprache altersgemäß beherrschen lernen. Dies würde ihre Einschulung erleichtern
und gleichzeitig die älteren Geschwister entlasten, die von „Florika" betreut werden.
Die Loge Lessing unterstützt dieses Projekt mit finanziellen Mitteln und mit dem persönlichen Engagement einiger Brüder.
 
Auch Sie können das Projekt unterstützen!

Für das Vorhaben werden noch erhebliche Geldmittel benötigt, die auch die Loge Lessing alleine nicht aufbringen kann. Sie können das Projekt unterstützen, indem Sie Ihren Beitrag auf das folgende Konto der Loge überweisen. Ihre Spende wird von uns umgehend an das Projekt weitergeleitet.
 
Kontoinhaber:Lessing zum flammenden Stern
Stichwort:"Florika"
Konto-Nr.:430 54 69
BLZ:701 900 00, Münchner Bank eG
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